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Editorial
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ich hab geruechte gehoert, dass es dieses jahr keinen rundgang mehr geben soll! weiss da jemand etwas genaueres? mit der bitte um
aufklaerung, gruesse, M....

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Subject: RUNDGANG HFG FÄLLT NICHT AUS...?Nur was wäre wenn alle Räume komplett leer wären.
Garkeine Arbeiten gezeigt würden, ja nicht mal Arbeitsgeräte drin wären.Nur stapelweise Ausgaben unserer Zeitung „Munitionsfabrik“,
in 5stelligerAufl age!Überall, auf Paletten, hier bei uns und in deutschen Hochschulen und Institutionen.Wäre es falsch einfach nichts
zu zeigen, oder zumindest...nichts für wenig Besuch, ...nicht wie immer ins Blaue zu produzieren.Wäre es nicht ein entschiedener
Schritt das System Rundgang zuhinterfragen, das Thema Präsentation zu problematisieren, das Konzept HfG und ihren Rundgang zu
überdenken, angesichts neuer Entwicklungen Richtung ZKM.
Wir könnten auf den Showroom verzichten und eine neue Position in
der Kunsthochschulwelt beziehen.Indem wir einfach nur eine Pubblikation einer Ausstellung verstreuen,die es so garnicht gibt, dessen
Arbeiten aber exististieren.Wir könnten über die Kunst und die Arbeiten reden lassen,in Form von Symposien und Vorträgen, ohne
aber entsprechende Bilder zu zeigen. Ich würde mich freuen, wenn sich Studenten, Mitarbeiter und Professoren über den studentischen
Verteiler hierzu äussern würden.( Das geschieht im Einvernehmen desAdministrators ).
Tolles Konzept!Bin vollauf damit einferstanden
und gerne bereit ein bißchen!! an der Diskusion teilzunehmen!Gruß H.
wenn ich ehrlich bin, fi nde ich dieses konzept unangebracht
und ausgesprochen spr=F6de.ich sehe den sinn eines rundgangs in der ausstellung studentischer =arbeiten der letzten 1-2 semester. mit
einer konzept-ausstellung, wie sie wohl =f=FCrdieses jahr angedacht scheint, macht man es sich glaube ich zu einfach.prinzipiell ist der
gedanke ja gar nicht so schlecht, aber vielleicht kann man das ja auch unabh=E4ngig von der werkschau mal realisieren, es wird ja
sicherlich nicht die letzte munitionsfabrik werden.
hallo m. und alle anderen studenten,ich denke die studenten sollten ihre arbeiten
lieber mehr ausserhalb des rundgangs ausstellen, denn da bekommen sie auch nicht viel weniger besucher als waerend des rundgangs
und noch dazu mehr konzentration auf einzelne arbeiten. + die schule wird mehr belebt.mit einer aufl agestarken zeitung erreichen wir
mit unseren ideen viel mehr leute als mit dem schlechtbesuchten rundgang. prinzipiell ist der gedanke ja gar nicht so schlecht, aber
vielleicht kann man das ja auch unabhängig von der werkschau mal realisieren, es wird ja sicherlich nicht die letzte munitionsfabrik
werden.
1. ein ausstellungskonzept braucht einen guten rahmen und 2. der rundgang braucht frische ideen!--> warum nicht beides
verbinden.soviel von mir, m.PS: keene meinung is och ne meinung
hi v.,die stillen sind meist die meisten. meistens ist das so in der
demokratie.dennoch müssen entscheidungen getroffen werden. doch: die meinung der meisten ist meistens nicht die beste.ich seh das
ganze so:1. These: das rundgangkonzept des letzten jahres war nicht wirkungsvoll. viel zu viel geld für viel zu viel scheiße für viel zu
wenig besucher.2. These: empty rooms wäre aber genauso scheiße. weil: keine besucher, die sich empty rooms anschauen hat die gleiche
wirkung wie keine besucher, die sich whatever in der hfg anschauen.3. Lösung: eine Ausstellung und Diskussionen und Symposien und
und und. aber: nicht in der hfg. die in ka eh niemanden interessiert. sondern: draußen in der stadt. z.bsp. in einkaufspassagen,parkhäu
sern, unterführungen, im bahnhof, im zoo, in hotels, rathäusern,der uni !!!! und so weiter.diejenigen, die mit ihren arbeiten menschen
erreichen wollen, sollten diese nicht in der hfg einsperren.so weit.gruß – j.
Naja, es könnte doch für Studenten aller Fachbereiche eine
interessante Frage sein,wie man seine Arbeit(en) in so einem zweidimensionalen Rahmen präsentieren kann.Das lenkt den Blick auf
einen ganz anderen Schwerpunkt: Auf die Dokumentation und diekonzeptionellen Hintergründe einer Arbeit-und darauf sollten wir
vielleicht etwas größeren Wert legen.Es würde ja nicht nur eine Reduzierung sondern auch eine Erweiterung der Anforderungen und
Möglichkeiten bedeuten.Eben Etwas was das Sommerloch füllt.Den einzelnen Fachbereichen bleibt es ja offen, zu einem speziellen
Zeitpunkteine Abschlussausstellung zu machen.Ich halte deren Organisation und Durchführung grundsätzlich für einen wichtigen Teil
der Arbeit und Ausbildung hier.Aber vielleicht sollte man die Form die wir dafür haben überdenken.Und das ist eine Herausforderung....
to be continued.j.
sehr geehrte damen und herren, ich möchte sicher nicht eine weitere belästigung des allgemeinen email-verteilers
sein, doch was ausgesprochen werden muss, muss nun einmal ausgesprochen werden.von dem, was ich bisher mitbekommen
habe (und das wäre, dass das sommerloch lediglich virtuell stattfi nden soll) kann ich nur sagen, dass ichdas für keine gute idee halte.
unsere hochschule besteht aus fünf pfeilern des designs, und zwar des produktes, welches unseren lebensraum bestimmt, der grafik,
welche unser umfeld und die lebensprodukte als sprache (also wort und bild) visualisiert, das design der modernen medien, die unser
leben bestimmen, das design des lebensraumes als solchen und schließlich die wissenschaft dieser ganzen kunst.mir scheint, als gewinne
die konzeptuelle tendenz, die defi nitiv im hier und jetzt vorherrscht, an überhand.sicher ist eine originelle idee, die schaffung einer
pathosformel, einer aura DER entscheidende faktor, um als individuelle mythologie von der gesellschaft wahrgenommen zu werden.
doch was bringt diese mythologie, wenn daraus die ästhetik der lebenswelt zu einem rein abstrakten gebilde wird, obwohl dessen zweckbestimmung
genau das gegenteil ist?how to enjoy design - ein werbeslogan der zona tortona der diesjährigen mailänder möbelmesse.
ich
denke, dieser slogan ist berechtigt.die virtualität der kunst ist ein reizender gedanke, doch gleichzeitig das ende der kunst.kunst ist zum
einen etwas künstlich geschaffens, was unser umfeld zur schönen zerstreuung bereichern soll - sozusagen l‘art pour l‘art; die kunst der
kunst willen.doch kunst ist auch das vom menschen erschaffene, was nicht nur gesehen und bewundert, sondern auch benutzt - und
vor allem ERLEBT werden will. how to enjoy design?sicher nicht nur als abbild auf einer postkarte.ich plädiere hiermit für gefüllte
räume der hfg während des rundganges 2005 - und zwar mit kunst und menschen, um eine verschmelzung von erschaffenem und
geschaffenem zu fördern, statt zu unterbinden.im gedanken des künstlers mag dieses experiment interessant erscheinen, doch nicht in
jenen, an welche man sich damit wendet. ich sehe somit die gefahr, einbereits ohnehin abstraktes feld in ein surreales, nicht existentes
zu verwandeln.mit freundlichen grüßen, c. i.
Danke, Danke, Danke...ich kann mich C. nur anschliessen!H.
Medienkunst/ Film „virtuell
ist bullshit“ nur als information fuer die juengeren semester ist diese mail gedacht undnicht als erweiterung des streitgespraechs.
die ausgabe 11 der munitionsfabrik wurde vom design report mit folgenderbegruendung zu den drei besten kunsthochschulmagazinen
gewaehlt.zitat anfang--Die elfte Ausgabe der „Munitionsfabrik“ zeigt das Rüstzeug, das dieStudierenden der HFG Karlsruhe sich während
des letzten Jahres erarbeitet haben.
Parallel zum Rundgang 2003 erschienen, ist das Magazin jedoch keineswegs nur einbegleitender
Katalog, sondern vielmehr ein zweidimensionales, leicht transportables Pendant zu der jährlich stattfindenden Präsentation von studentischen
Arbeiten.
Denn kein strenges Layout ordnet die jeweiligen Bilder oder erläuternden Texte in Kategorien – vielmehr breiten sich
die Studenten recht frei auf den ihnenzugeteilten Einzel- oder Doppelseiten aus, erklären ihre Ideen, berichten von Aktivitäten wie
Ausstellungen und Auslandssemestern oder lassen ihre Arbeiten unkommentiert für sich sprechen.
Und so wird das Blättern in der
Zeitschrift zur kleinen Entdeckungsreise, in der auch die Hochschule selbst an Transparenz gewinnt. So stellt schon das Editorial gleich
zu Anfang klar, dass die Studierenden der Karlsruher Hochschule zwar alle ihren Walter Benjamin im Gepäck haben, aber etablierten
Ordnungssystemen durchaus mit Humor und Eigensinn zu begegnen wissen. zitat ende

STUDENTEN@HFG-KARLSRUHE.DE, MITARBEITER@HFG-KARLSRUHE.DE
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