Saturday, 13 March 2010 05:04 am Empty Rooms | Ausstellung des Fachbereichs Medienkunst 2005
Editorial
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ich hab geruechte gehoert, dass es dieses jahr keinen rundgang mehr geben soll! weiss da jemand etwas genaueres?
mit der bitte um aufklaerung, gruesse, M....

Subject: RUNDGANG HFG FÄLLT NICHT AUS...?Nur was wäre wenn alle Räume komplett leer wären. Garkeine Arbeiten gezeigt würden, ja nicht mal Arbeitsgeräte drin wären.Nur stapelweise Ausgaben unserer Zeitung „Munitionsfabrik“, in 5stelligerAufl age!Überall, auf Paletten, hier bei uns und in deutschen Hochschulen und Institutionen.Wäre es falsch einfach nichts zu zeigen, oder zumindest...nichts für wenig Besuch, ...nicht wie immer ins Blaue zu produzieren.Wäre es nicht ein entschiedener Schritt das System Rundgang zuhinterfragen, das Thema Präsentation zu problematisieren, das Konzept HfG und ihren Rundgang zu überdenken, angesichts neuer Entwicklungen Richtung ZKM.

Wir könnten auf den Showroom verzichten und eine neue Position in der Kunsthochschulwelt beziehen.Indem wir einfach nur eine Pubblikation einer Ausstellung verstreuen,die es so garnicht gibt, dessen Arbeiten aber exististieren.Wir könnten über die Kunst und die Arbeiten reden lassen,in Form von Symposien und Vorträgen, ohne aber entsprechende Bilder zu zeigen. Ich würde mich freuen, wenn sich Studenten, Mitarbeiter und Professoren über den studentischen Verteiler hierzu äussern würden.( Das geschieht im Einvernehmen desAdministrators ).

Tolles Konzept!Bin vollauf damit einferstanden und gerne bereit ein bißchen!! an der Diskusion teilzunehmen!Gruß H.

wenn ich ehrlich bin, fi nde ich dieses konzept unangebracht und ausgesprochen spr=F6de.ich sehe den sinn eines rundgangs in der ausstellung studentischer =arbeiten der letzten 1-2 semester. mit einer konzept-ausstellung, wie sie wohl =f=FCrdieses jahr angedacht scheint, macht man es sich glaube ich zu einfach.prinzipiell ist der gedanke ja gar nicht so schlecht, aber vielleicht kann man das ja auch unabh=E4ngig von der werkschau mal realisieren, es wird ja sicherlich nicht die letzte munitionsfabrik werden.

hallo m. und alle anderen studenten,ich denke die studenten sollten ihre arbeiten lieber mehr ausserhalb des rundgangs ausstellen, denn da bekommen sie auch nicht viel weniger besucher als waerend des rundgangs und noch dazu mehr konzentration auf einzelne arbeiten. + die schule wird mehr belebt.mit einer aufl agestarken zeitung erreichen wir mit unseren ideen viel mehr leute als mit dem schlechtbesuchten rundgang. prinzipiell ist der gedanke ja gar nicht so schlecht, aber vielleicht kann man das ja auch unabhängig von der werkschau mal realisieren, es wird ja sicherlich nicht die letzte munitionsfabrik werden.

1. ein ausstellungskonzept braucht einen guten rahmen und 2. der rundgang braucht frische ideen!--> warum nicht beides verbinden.soviel von mir, m.PS: keene meinung is och ne meinung

hi v.,die stillen sind meist die meisten. meistens ist das so in der demokratie.dennoch müssen entscheidungen getroffen werden. doch: die meinung der meisten ist meistens nicht die beste.ich seh das ganze so:1. These: das rundgangkonzept des letzten jahres war nicht wirkungsvoll. viel zu viel geld für viel zu viel scheiße für viel zu wenig besucher.2. These: empty rooms wäre aber genauso scheiße. weil: keine besucher, die sich empty rooms anschauen hat die gleiche wirkung wie keine besucher, die sich whatever in der hfg anschauen.3. Lösung: eine Ausstellung und Diskussionen und Symposien und und und. aber: nicht in der hfg. die in ka eh niemanden interessiert. sondern: draußen in der stadt. z.bsp. in einkaufspassagen,parkhäu sern, unterführungen, im bahnhof, im zoo, in hotels, rathäusern,der uni !!!! und so weiter.diejenigen, die mit ihren arbeiten menschen erreichen wollen, sollten diese nicht in der hfg einsperren.so weit.gruß – j.

Naja, es könnte doch für Studenten aller Fachbereiche eine interessante Frage sein,wie man seine Arbeit(en) in so einem zweidimensionalen Rahmen präsentieren kann.Das lenkt den Blick auf einen ganz anderen Schwerpunkt: Auf die Dokumentation und diekonzeptionellen Hintergründe einer Arbeit-und darauf sollten wir vielleicht etwas größeren Wert legen.Es würde ja nicht nur eine Reduzierung sondern auch eine Erweiterung der Anforderungen und Möglichkeiten bedeuten.Eben Etwas was das Sommerloch füllt.Den einzelnen Fachbereichen bleibt es ja offen, zu einem speziellen Zeitpunkteine Abschlussausstellung zu machen.Ich halte deren Organisation und Durchführung grundsätzlich für einen wichtigen Teil der Arbeit und Ausbildung hier.Aber vielleicht sollte man die Form die wir dafür haben überdenken.Und das ist eine Herausforderung.... to be continued.j.

sehr geehrte damen und herren, ich möchte sicher nicht eine weitere belästigung des allgemeinen email-verteilers sein, doch was ausgesprochen werden muss, muss nun einmal ausgesprochen werden.von dem, was ich bisher mitbekommen habe (und das wäre, dass das sommerloch lediglich virtuell stattfi nden soll) kann ich nur sagen, dass ichdas für keine gute idee halte.

unsere hochschule besteht aus fünf pfeilern des designs, und zwar des produktes, welches unseren lebensraum bestimmt, der grafik, welche unser umfeld und die lebensprodukte als sprache (also wort und bild) visualisiert, das design der modernen medien, die unser leben bestimmen, das design des lebensraumes als solchen und schließlich die wissenschaft dieser ganzen kunst.mir scheint, als gewinne die konzeptuelle tendenz, die defi nitiv im hier und jetzt vorherrscht, an überhand.sicher ist eine originelle idee, die schaffung einer pathosformel, einer aura DER entscheidende faktor, um als individuelle mythologie von der gesellschaft wahrgenommen zu werden. doch was bringt diese mythologie, wenn daraus die ästhetik der lebenswelt zu einem rein abstrakten gebilde wird, obwohl dessen zweckbestimmung genau das gegenteil ist?how to enjoy design - ein werbeslogan der zona tortona der diesjährigen mailänder möbelmesse.

ich denke, dieser slogan ist berechtigt.die virtualität der kunst ist ein reizender gedanke, doch gleichzeitig das ende der kunst.kunst ist zum einen etwas künstlich geschaffens, was unser umfeld zur schönen zerstreuung bereichern soll - sozusagen l‘art pour l‘art; die kunst der kunst willen.doch kunst ist auch das vom menschen erschaffene, was nicht nur gesehen und bewundert, sondern auch benutzt - und vor allem ERLEBT werden will.
how to enjoy design?sicher nicht nur als abbild auf einer postkarte.ich plädiere hiermit für gefüllte räume der hfg während des rundganges 2005 - und zwar mit kunst und menschen, um eine verschmelzung von erschaffenem und geschaffenem zu fördern, statt zu unterbinden.im gedanken des künstlers mag dieses experiment interessant erscheinen, doch nicht in jenen, an welche man sich damit wendet. ich sehe somit die gefahr, einbereits ohnehin abstraktes feld in ein surreales, nicht existentes zu verwandeln.mit freundlichen grüßen, c. i.

Danke, Danke, Danke...ich kann mich C. nur anschliessen!H.

Medienkunst/ Film „virtuell ist bullshit“ nur als information fuer die juengeren semester ist diese mail gedacht undnicht als erweiterung des streitgespraechs. die ausgabe 11 der munitionsfabrik wurde vom design report mit folgenderbegruendung zu den drei besten kunsthochschulmagazinen gewaehlt.zitat anfang--Die elfte Ausgabe der „Munitionsfabrik“ zeigt das Rüstzeug, das dieStudierenden der HFG Karlsruhe sich während des letzten Jahres erarbeitet haben.

Parallel zum Rundgang 2003 erschienen, ist das Magazin jedoch keineswegs nur einbegleitender Katalog, sondern vielmehr ein zweidimensionales, leicht transportables Pendant zu der jährlich stattfindenden Präsentation von studentischen Arbeiten.

Denn kein strenges Layout ordnet die jeweiligen Bilder oder erläuternden Texte in Kategorien – vielmehr breiten sich die Studenten recht frei auf den ihnenzugeteilten Einzel- oder Doppelseiten aus, erklären ihre Ideen, berichten von Aktivitäten wie Ausstellungen und Auslandssemestern oder lassen ihre Arbeiten unkommentiert für sich sprechen.

Und so wird das Blättern in der Zeitschrift zur kleinen Entdeckungsreise, in der auch die Hochschule selbst an Transparenz gewinnt. So stellt schon das Editorial gleich zu Anfang klar, dass die Studierenden der Karlsruher Hochschule zwar alle ihren Walter Benjamin im Gepäck haben, aber etablierten Ordnungssystemen durchaus mit Humor und Eigensinn zu begegnen wissen. zitat ende

STUDENTEN@HFG-KARLSRUHE.DE, MITARBEITER@HFG-KARLSRUHE.DE
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